Faszientraining

NIEMAND MACHT BESSERE WERBUNG FÜR FASZIENTRAINING ALS EIN TIGER.

Ein Tiger wärmt sich nicht auf bevor er auf die Jagd geht und doch verletzt er sich nie. Er kann sich auch keine Verletzungen leisten, denn er muss für sich selber sorgen. Wir Menschen verletzen uns hingegen sehr schnell, wenn wir uns vor hohen Belastungen nicht ausreichend vorbereiten. So sollte es aber nicht sein.

Ein Tiger verletzt sich bei 250-300kg Körpergewicht nicht, obwohl hohe Sprünge und schnelle Sprints auf der Tagesordnung stehen.

Wir wiegen nicht einmal annähernd soviel und sind doch viel anfälliger für Verletzungen unseres Bindegewebes und unserer Muskulatur.

Der Grund: Die Faszien eines Tigers sind unfassbar gut trainiert. Natürlich spielt auch Genetik eine Rolle, aber wenn ein Tiger nicht seinem Instinkt folgen und sich anders oder weniger bewegen würde, dann würde auch sein Faszien-System langsam verkümmern. Und das hätte zur Folge, dass er sich schon bald bei einem Sprint wehtun könnte.

Wir Menschen tun beinahe gar nichts für unsere Faszien und wundern uns über die Anfälligkeit unseres Bewegungsapparats. Der Körper ist bloß ökonomisch. Was nicht gebraucht wird, wird geschwächt.

Wenn du deine Faszien pflegst, dann wirst du dich federleicht fühlen und deine Bewegungen werden stets schmerzfrei sein.

Jede einzelne Muskelfaser ist von Faszien umhüllt. Sehnen und Bänder zählen ebenfalls zu Faszien. Sie sorgen bei Bewegung für die Kraft-Übertragung und -Speicherung, und auch dafür, dass Spannungen gehalten und Muskeln gedehnt werden können. Auf langsame kräftige Massage, dynamische sanfte Dehnung und federnde oder koordinative Bewegungen reagieren Faszien überaus positiv.

Wenn du dein Faszien-System gut trainierst, dann wirst du dich im wahrsten Sinne des Wortes wie eine Katze fühlen.